Wir sind eine AdL-Schule!

Die Kurzform AdL steht für altersdurchmischtes Lernen. Beim altersdurchmischten Lernen sind die Klassen so zusammengesetzt, dass verschiedene Jahrgänge im gleichen Schulzimmer unterrichtet werden. Bei uns in der Schule Bubenholz werden die Kinder des 1.Kindergarten bis zur 2.Klassen und der 3.-6. Klasse altersdurchmischt unterrichtet. Die Vielfalt und Verschiedenheit der Kinder wird für unseren Unterricht genutzt und alle Kinder lernen, wenn möglich gleichzeitig, an den gleichen Inhalten. Das einzelne Kind beschäftigt sich seinem Lernstand entsprechend mit diesen Lerngegenständen.

Unterrichtsgestaltung

Das pädagogische Fundament des Schulhauses Bubenholz und Dammstrasse basiert auf einem dynamisch-adaptiven Verständnis von Unterrichtsqualität. Lernen wird als individueller und sozial eingebetteter Prozess verstanden, der Selbststeuerung, Partizipation und kollaborative Verantwortung fördert. Alters- und niveaugemischtes Lernen in den Gruppen bildet den verbindlichen Rahmen der Unterrichtsgestaltung im Zyklusmodell (Z1/Z2). Im Zyklus 1 erfolgt eine klare Zuteilung zu Kindergarten- und Primarstufe, wobei wo immer möglich und pädagogisch sinnvoll Synergien geschaffen und genutzt werden. Die Gruppenstruktur schafft kohärente Lernsettings, in denen individuelle Lernwege respektiert und gemeinschaftliches Lernen gezielt gefördert werden.

Die Lernprozesse werden durch offene Aufgabenformate, klare Wochenstrukturen und Orientierung an LP21-Kompetenzen sichtbar gemacht. Beziehungen gelten als zentrales pädagogisches Wirkprinzip. Lehrpersonen begleiten die Lernenden auf Augenhöhe, erfassen Lernstände systematisch und integrieren diese in die gemeinsame Planung.

Lernen findet in der Schule statt – und darüber hinaus

Im Schulhaus Bubenholz und der Dammstrasse setzen wir auf eine Lernkultur, die Kinder stärkt und Familien entlastet.
Deshalb verzichten wir bewusst auf klassische Hausaufgaben.

Warum?
Weil wir glauben, dass zentrale Lernschritte in der Schule stattfinden sollen – begleitet von Fachpersonen, eingebettet in den sozialen Lernkontext. Lern- und Arbeitstechniken sind bei uns nicht ausgelagerte Pflicht, sondern fest im Unterricht verankert.

Was heisst das konkret?

Lernen lernen
Die Kinder üben selbstständiges Arbeiten, reflektieren ihren Lernprozess und entwickeln eigene Lernstrategien – begleitet von den Lehrpersonen, im schulischen Rahmen.

Einblick für Eltern
Wir möchten, dass Sie als Eltern den Lernweg Ihres Kindes mitverfolgen können – nicht als Kontrolle, sondern als Möglichkeit zum Mitverstehen, Mitreden und Mitgestalten. Über Portfolios, ClassDojo oder ausgewählte Lernmaterialien sehen Sie, woran Ihr Kind arbeitet, was es schon kann und wo es weiter wächst.

Üben mit Augenmass
Natürlich brauchen manche Lerninhalte auch Wiederholung. Wann und wie das sinnvoll geschieht, entscheiden wir individuell – in Absprache mit den Kindern und mit Blick auf ihre persönlichen Lernwege. Nicht jedes Kind muss gleich viel zuhause üben – wichtig ist der sinnvolle Moment, nicht die Routine.

Unser Ziel ist eine Lernkultur, die fordert, ohne zu überfordern.
Wir schaffen Raum für nachhaltiges Lernen – und für gemeinsame Zeit in der Familie.

Arbeiten für die Gemeinschaft

Die Kinder übernehmen Aufgaben für die Klasse oder die gesamte Schule und die damit verbundene Verantwortung, wie zum Beispiel Klassenämter.

Anlässe in der Gemeinschaft

Die Schülerinnen und Schüler lernen durch Mitgestalten und Miterleben von Gemeinschaftsanlässen, wie z.B. dem Sporttag.