Teamweiterbildung Mettlen: «Flimmerpause»
Pausentaste drücken: Die Schule Mettlen entdeckt die «Flimmerpause»
Smartphone, Tablet, Fernseher: Eine Woche lang bleiben sie aus. Die «Flimmerpause» der Suchtprävention Bezirk Bülach lädt Schulklassen und Familien ein, ihr Medienverhalten zu hinterfragen. Bei der Teamweiterbildung an der Schule Mettlen in Opfikon kam das Projekt gut an.
Von Thomas Borowski (Text & Foto)
An der Schule Opfikon durchlaufen Lehrpersonen in jedem Schuljahr an zwölf Halbtagen obligatorische Weiterbildungen. Die Hälfte davon findet während der Schulzeit, die andere Hälfte während der unterrichtsfreien Zeit statt. Vergangene Woche wurden die Lehrpersonen der Schule Mettlen in ihrer Weiterbildungszeit unter anderem zum spannenden Projekt «Flimmerpause» informiert. Die Idee dahinter: Eine Woche lang verzichten Kindergarten- oder Schulklassen auf alle Bildschirmmedien, also auf Smartphones, Tablets oder Fernsehen. Im Idealfall machen bei diesem von der Suchtprävention des Bezirks Bülach unterstützten und kostenlosen Projekt auch die Erziehungsberechtigten und Eltern mit.
An der Schule Opfikon durchlaufen Lehrpersonen in jedem Schuljahr an zwölf Halbtagen obligatorische Weiterbildungen. Die Hälfte davon findet während der Schulzeit, die andere Hälfte während der unterrichtsfreien Zeit statt. Vergangene Woche wurden die Lehrpersonen der Schule Mettlen in ihrer Weiterbildungszeit unter anderem zum spannenden Projekt «Flimmerpause» informiert. Die Idee dahinter: Eine Woche lang verzichten Kindergarten- oder Schulklassen auf alle Bildschirmmedien, also auf Smartphones, Tablets oder Fernsehen. Im Idealfall machen bei diesem von der Suchtprävention des Bezirks Bülach unterstützten und kostenlosen Projekt auch die Erziehungsberechtigten und Eltern mit.
Warum der Bildschirm zum Thema wird
«Die Flimmerpause-Woche hat zum Ziel, das eigene Medienverhalten bewusst zu machen und es auf spielerische Art zu reflektieren – das gelingt den Schulkindern und Erwachsenen meist erstaunlich gut», erklärt Miriam Tregilgas von der Suchtprävention Bezirk Bülach den anwesenden Lehrpersonen. Aus ihrer kurzweiligen Präsentation erfährt die Belegschaft der Schule Mettlen, dass sowohl einzelne Klassen, als auch die ganze Schule gemeinsam an der national durchgeführten «Flimmerpause» teilnehmen können. In der Regel findet sie schweizweit in der Pfingstwoche statt, kann aber auch zu einem anderen Zeitpunkt durchgeführt werden.
Dass der bewusste Umgang mit Bildschirmzeit wichtig ist, erklärt Miriam Tregilgas den Lehrpersonen mit eindrücklichen Beispielen: Die Nutzung von Sozialen Medien bringe viele suchtfördernde Faktoren mit sich, lenke Kinder von vielen Dingen ab, verursache oft auch einen sozialen Druck durch ständiges Vergleichen und berge das Risiko von Mobbing. Auch die kritischen Folgen von Online-Games beleuchtet die Suchtpräventions-Expertin: «Viele der digitalen Games sind kaum pausierbar, bestrafen die Spielenden bei Spielunterbruch und vermittlen eine vermeintliche Realitätsflucht», erklärt Miriam Tregilgas. Der zu häufige Bildschirmkonsum rege in der Regel nur zwei unserer fünf Sinne an, was gerade bei Kindergarten -und Schulkindern im Entwicklungsstadium zu negativen Folgen führe.
Rege Diskussion zur Flimmerpause
Die Vorstellung der Projektwoche «Flimmerpause» wird von den anwesenden Lehrpersonen im Anschluss an die Präsentation rege diskutiert. Zwei Lehrerinnen teilen mit den Anwesenden ihre positiven und bereits in der letzten Pfingstwoche mit der «Flimmerpause» gemachten Erfahrungen. Sie berichten begeistert und sind sich einig: 2027 wollen sie mit ihren Klassen wieder an der nützlichen Projektwoche teilnehmen.
«Die Flimmerpause-Woche hat zum Ziel, das eigene Medienverhalten bewusst zu machen und es auf spielerische Art zu reflektieren – das gelingt den Schulkindern und Erwachsenen meist erstaunlich gut», erklärt Miriam Tregilgas von der Suchtprävention Bezirk Bülach den anwesenden Lehrpersonen. Aus ihrer kurzweiligen Präsentation erfährt die Belegschaft der Schule Mettlen, dass sowohl einzelne Klassen, als auch die ganze Schule gemeinsam an der national durchgeführten «Flimmerpause» teilnehmen können. In der Regel findet sie schweizweit in der Pfingstwoche statt, kann aber auch zu einem anderen Zeitpunkt durchgeführt werden.
Dass der bewusste Umgang mit Bildschirmzeit wichtig ist, erklärt Miriam Tregilgas den Lehrpersonen mit eindrücklichen Beispielen: Die Nutzung von Sozialen Medien bringe viele suchtfördernde Faktoren mit sich, lenke Kinder von vielen Dingen ab, verursache oft auch einen sozialen Druck durch ständiges Vergleichen und berge das Risiko von Mobbing. Auch die kritischen Folgen von Online-Games beleuchtet die Suchtpräventions-Expertin: «Viele der digitalen Games sind kaum pausierbar, bestrafen die Spielenden bei Spielunterbruch und vermittlen eine vermeintliche Realitätsflucht», erklärt Miriam Tregilgas. Der zu häufige Bildschirmkonsum rege in der Regel nur zwei unserer fünf Sinne an, was gerade bei Kindergarten -und Schulkindern im Entwicklungsstadium zu negativen Folgen führe.
Rege Diskussion zur Flimmerpause
Die Vorstellung der Projektwoche «Flimmerpause» wird von den anwesenden Lehrpersonen im Anschluss an die Präsentation rege diskutiert. Zwei Lehrerinnen teilen mit den Anwesenden ihre positiven und bereits in der letzten Pfingstwoche mit der «Flimmerpause» gemachten Erfahrungen. Sie berichten begeistert und sind sich einig: 2027 wollen sie mit ihren Klassen wieder an der nützlichen Projektwoche teilnehmen.